Content in S, M, L – statt Schema F
Echt gute Arbeit – Für die Forschungsstelle »Arbeit der Zukunft« der Hans-Böckler-Stiftung haben wir einen Content-Hub entwickelt. Der holt die wertvolle Forschung aus langen PDFs heraus und serviert sie mundgerecht. Das Prinzip: Ein Thema, viele Zugänge.
Die Forschungsstelle »Arbeit der Zukunft« stellt die drängenden Fragen unserer Zeit: Wie gestalten wir Arbeit, KI, Klimawende fair und human? Es geht um Mitbestimmung, um Transformation, um Gerechtigkeit. Die Antworten darauf sind von enormer gesellschaftlicher Relevanz – lagen bisher aber oft vergraben in 200 Seiten starken Studien und wissenschaftlichen Papers. Ein Schatz an Wissen, der für Nutzer:innen schwer zu heben ist.
Wie machen wir also diesen Content zugänglich? Und zwar nicht nur für andere Forscher:innen, sondern für Studierende, Influencer:innen, politische Entscheider:innen und Angestellte? Wie schafft man es, dass die Inhalte online gefunden werden (SEO) und jede:r Nutzer:in genau den Zugang findet, der für ihn oder sie passt – ohne in der Menge an Informationen unterzugehen?
Aus EINEM Inhalt VIELE machen
Unsere Antwort darauf war ein Systemwechsel in der Content-Strategie. Das Zauberwort heißt: Atomisierung nach dem S-M-L-Prinzip.
Statt eine Studie nur als einen langen Artikel oder PDF (Größe L) zu veröffentlichen, zerlegen wir sie in ihre wirkungsvollsten Einzelteile (Größe S): Ein prägnantes Zitat, ein Bild-Slider, eine Infografik, ein FAQ oder Short Facts. Der Clou dabei: Wir nehmen das Prinzip »Own your Content« wörtlich. Diese Schnipsel werden als eigenständige Posts (Größe M) direkt auf der Website veröffentlicht. Aus einem einzigen Artikel entstehen so viele vollwertige, flexible und aktuelle Veröffentlichungen auf der eigenen Website. Das schafft maximale Sichtbarkeit und garantiert, dass jede Zielgruppe genau den Zugang findet, der zu ihr passt.
Hoch 3: Magazin, Radar und Mediathek
Das Ergebnis ist die neue Website arbeit-der-zukunft.de – ein moderner Content-Hub mit intuitiver UX/UI und Barrierefreiheit im Kern. Die Seite bietet drei klare Einstiegswege:
- Das Magazin: Ein inspirierender Einstieg, der aktuelle Highlights kuratiert, Empfehlungen gibt und zum Stöbern einlädt.
- Der Themenradar: Hier navigieren Nutzer:innen durch die großen Schlagworte unserer Zeit. Wer nach »KI« oder »Klimaschutz« sucht, findet hier alles gebündelt.
- Die Mediathek: Hier lässt sich gezielt nach Formaten filtern – vom Video-Interview über den Podcast für unterwegs bis zum Working Paper für die wissenschaftliche Arbeit.
Modernes Magazin mit Papier-Seele
Visuell greift der Hub den Charakter klassischer Print-Magazine auf und übersetzt ihn in ein hochwertiges Online-Magazin. Serifenschriften und Zitat-Hervorhebungen treffen auf einen Hintergrundton, der Zeitungspapier ähnelt; die funktionale Sidebar erinnert an die altbekannte Marginalspalte. Und das Design kann noch mehr: Die Farbwelt der Hans-Böckler-Stiftung wird zum intuitiven Leitsystem – Pink markiert Top-Beiträge, Türkis die Artikel, Blau steht für Beiträge aus dem Glossar usw. Dabei ist Barrierefreiheit by Design integriert: durch starke Kontraste, klare Typografie, einen neuen Illustrationsstil und natürlich einen Darkmode. Das Ergebnis ist ein hochwertiges Look & Feel, das den Ursprung der Forschungsstelle und des Themas aufnimmt und zu einem eigenständigen, modernen Online-Magazin unter dem Label »Arbeit der Zukunft« weiterentwickelt.
Multi-Site mit Multi-Zugang
Die technische Basis dafür liefert Statamic. Das CMS spielt hier seine Multisite-Stärke voll aus: Aus demselben System heraus wird nämlich nicht nur arbeit-der-zukunft.de bespielt, sondern auch die Event-Plattform labora.digital. Der entscheidende Vorteil: Inhalte lassen sich nahtlos teilen. Ein Artikel oder Post muss nur ein einziges Mal erstellt werden und kann bei Bedarf auf beiden Websites ausgespielt werden. Ein Backend, zwei Bühnen – das spart Ressourcen und bündelt die redaktionelle Power.
Gute Arbeit™, die man jetzt auch sehen kann unter arbeit-der-zukunft.de









